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Skywalk - Luzern

Aktualisiert: 10. Feb. 2020

Wir traffen uns um 7.50 Uhr im Bahnhof Bern um den Zug nach Luzern - Art Goldau - Sattel Aegeri zu nehmen. In Luzern stiess Odin zu uns. Um ca. 10.00 Uhr sind wir bei der Talstation Sattel Hochstuckli angekommen. Dort erwartete uns bereits eine Überraschung, denn um in die Bahn einzusteigen, muss man Farbe bekennen.

Da ich unter Höhenangst leide, und meine Freunde wissen, wie ungern ich eine Gondel besteige, versuchten sie mich abzulenken. Was sehr gut geklappt hat, denn wir bemerkten wie Farbenfroh wir gekleidet waren.


Die Rundwanderung führte zuerst über den Skywalk.

Direkt bei der Bergstation der Gondel-bahn Stuckli Rondo befindet sich der Einstieg zur neuen Fussgänger-hängebrücke. Diese Brücke überspannt das wildromantische Lauitobel in einer Höhe von bis zu 58 Metern! Die Länge von 374 Meter macht sie zu einer der längsten Fussgängerhängebrücken in Europa. Die Hängebrücke ist während den Betriebszeiten der Drehgondelbahn geöffnet. Sie ist mit Kinderwagen und Rollstuhl einseitig zu befahren. Für den Rückweg muss man den Brückenrundweg benutzen.


Weiter wollten wir Richtung Herrenboden und auf der Alpstrasse aufwärts bis zur Mostelegg laufen. Doch nach der ersten Kurve sind wir auf das Gasthaus Herrenboden gestossen. Wir waren erst 5 Minuten unterwegs, hatten also noch einen längeren Weg vor uns, dennoch traffen wir die Entscheidung, dass wir uns den Kuchen, der uns so anlachte, unbedingt genehmigen müssen.

Ganz ehrlich, der Erdbeerkuchen war der Hammer. Hmmm, sowas von lecker. Nur schon der Gedanke daran, läuft bei mir das Wasser im Munde zusammen. Das Motto "Wir sind leicht zu finden, aber schwer zu vergessen" trifft es voll auf den Punkt. Wer dort einfach vorbeiläuft ohne sich einen Kaffee, Kuchen oder eine andere Speise zu genehmigen, verpasst eindeutig einen kulinarischen Genuss.

Das Gasthaus ist gemütlich und warm eingerichtet. So wie man sich ein Gasthaus halt eben so vorstellt. Im Sommer kann man behaglich auf der grossen Terrasse verweilen und es sich gut ergehen lassen, bevor man sich wieder auf den Weg macht. Die Bedienung ist grosse Klasse. Freundlich, zuvorkommend, humorvoll und rücksichtsvoll.






Gestärkt und ausgelassen machten wir uns wieder auf den Weg. Der Weg führte durch Feld und Wald. Das Wetter wechselte sich mit Sonne und Wolken ab. Wir hofften sehr, dass es so bleiben würde, bloss keinen Regen.

Um die Runde um den Engelstock zu vollenden ging es weiter via Giselberg, Blüemlisberg und Engelstockweid zurück zum Mostelberg. Auf unserer Wanderung wurden wir leider nicht vom Regen verschont. Regenjacken hatten wir alle Gott sei Dank dabei, wir waren gut ausgerüstet. Dies beeinträchtigte jedoch nicht unsere Laune und wir picknickten trotzdem an einer Feuerstelle.


Auch bei schlechterem Wetter eine aufmunternde Tour.

Für den Abstieg benützten wir wieder die Gondelbahn.

Danach fuhren wir mit dem Bus nach Schwyz und stiegen an der Schiffsanlagestelle aus. Mittlerweile war es wieder sonnig und wir genossen die Sonnenstrahlen und die Wärme. In Schwyz bestiegen wir das Schiff und fuhren bis Luzern. Ca. 2 Stunden waren wir unterwegs.

In Luzern machten wir uns auf die Suche nach der Jugendherberge Hostel Youth, wo wir die Nacht verbringen wollte. Ich hatte bereits im Januar die beiden Zimmer reserviert.

CHF 50/Person (6 er Zimmer) inkl. Frühstück. Christian wollte sein eigenes Zimmer, wir anderen, Marianne, Sabine, Irene, Odin, Sebastian und ich teilten uns ein 6er Zimmer. Erika fuhr nicht mit uns nach Luzern, sie hatte sich bereits bei der Talstation Sattel verabschiedet.

Die Jugendherberge befindet sich 2 km vom Bahnhof und dem Stadtzentrum entfernt. Es bietet eine gemütliche Lounge mit einem TV und eine Bibliothek mit einer Leseecke. Beim Check-in erhält man ein kostenloses Ticket für den öffentlichen Nahverkehr für die Dauer Ihres Aufenthalts.


Die sonnigen Unterkünfte in der Jugendherberge Luzern sind mit Holzfußböden ausgestattet. Man hat die Wahl zwischen privaten Zimmern und Schlafsälen. Die Zimmer sind mit einem eigenem Bad ausgestattet, die Schlafsäle müssen sich ein Gemeinschaftsbad teilen.

Unser Schlafsaal befand sich am Ende des Ganges. Beim Einquartieren legten sich Sebastian und ich sofort jeder in sein Bett. Wir waren von der Arbeitswoche die wir hinter uns hatten, ziemlich erschöpft. Sebastian schlief sofort ein, während ich mich einfach nur ausruhte. Die anderen wuselten vor sich hin oder machten Turnübungen. (Als hätten wir heute nicht schon genug Bewegung gehabt).

Nachdem wir uns alle eingerichtet, das Bett bezogen und einen Teil des Rucksackes in die Schränke eingeräumt hatten, machten wir uns auf den Weg in ein Restaurant. Nach einigem Suchen fanden wir ein italienisches Restaurant und assen dort zu Abend.



DER NÄCHSTE TAG

Die Nacht verlief widererwarten sehr ruhig und der Morgen begann mit einem Kaffee von Odin serviert ans Bett. Klar das wir Frauen begeistert von dieser Geste waren, denn als Single bekommen wir sowas selten bis nie. Wir standen auf, frühstückten, machten uns bereit und verliessen die Jugendherberge um 10.00 Uhr. Langsam schlenderten wir Richtung See zu. Spazierten gemütlich am See entlang, danach Richtung Altstadt. Sahen uns Sehenswürdigkeiten an und liefen natürlich auch über die berühmte Holzbrücke. Selbstverständlich liessen wir es uns auch nicht nehmen, draussen irgendwo bei Kaffee und Kuchen die Seele baumeln zu lassen. Der Tag verflog im Nu und bevor wir uns versahen, mussten wir schon wieder Abschied voneinander nehmen.

Anhand der Fotos kann man erkennen wie gut wir es zusammen hatten. Wir hatten alle denselben Humor und es gab Momente, aus denen wir kaum mehr aus dem Lachen herauskamen. Es war trotz leichter Wanderung und viel Kuchen essen ein gelungenes Wochenende gewesen.


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